Es ist der 23. Juli 20, Stute. Der Himmel ist ruhig. Oben ist der Mond fett, hell und ungeduldig.

Es befindet sich in der Waxing Gibbous-Phase. Mehr als die Hälfte der Mondscheibe ist beleuchtet. Wir sind weniger als eine Woche vom Vollmond am 29. Juli entfernt. Aber schauen Sie noch nicht weg. Dieser spezielle Winkel bietet etwas, was der Vollmond nicht kann: Schatten.

So sehen Sie heute Abend Oberflächendetails

Sie brauchen kein Teleskop, um etwas zu sehen. Deine Augen sind in Ordnung.

Laut dem Daily Moon Guide der NASA sind an diesem Donnerstag, dem 23. Juli, etwa 58 % der Mondoberfläche sichtbar. Diese 58 % sind der Sweet Spot. Der Sonnenwinkel ist über der Endlinie niedrig. Die Schatten erstrecken sich lang. So sehen Sie die raue Textur der Mondoberfläche.

Wenn Sie mit bloßem Auge hinschauen, können Sie die großen dunklen Basaltebenen erkennen. Insbesondere das Mares Crisium (Meer der Krisen), Mare Fecunditatis (Meer der Fruchtbarkeit) und Mare Tranquillitatis (Meer der Ruhe). Sie wirken wie glatte, dunkle Flecken vor dem helleren Hochland.

Möchten Sie mehr Details? Besorgen Sie sich ein Fernglas. Diese kleine Verbesserung bringt Mare Nectaris (Meer aus Nektar) klarer ins Blickfeld. Sie können beginnen, den Alphonsus-Krater und die Alpenkette zu unterscheiden. Es handelt sich nicht um eine High-Tech-Observatoriumsansicht, aber sie reicht aus, um Sie dazu zu bringen, innezuhalten und zu starren.

Was Sie durch ein Teleskop sehen können

Bringen Sie die Optik hervor, wenn Sie welche haben. Ein Teleskop erweitert das Feld erheblich. Jetzt schauen Sie sich nicht nur Patches an. Sie sehen sich bestimmte Websites an.

Mit einem Teleskop rücken die Descartes Highlands in den Fokus. Der Kaukasus ist schärfer. Sie können sogar den Landeplatz von Apollo 17 sehen. Das ist alles. Der winzige Ort, an dem Menschen auf der letzten Mondmission unterwegs waren. Diese Krater und Berge zu sehen, ist nicht nur Astronomie. Es ist Geographie auf einer toten Welt.

Der Waxing Gibbous ist die beste Zeit für diese Art der Beobachtung. Sobald der Vollmond erreicht ist, ist das Licht zu grell. Alles ist ausgebleicht. Der Kontrast verschwindet. Heute erleben Sie das Drama von Licht und Dunkelheit.

Wann ist der nächste Vollmond?

Markieren Sie den Kalender. 29. Juli.

Der Vollmond kommt in weniger als sieben Tagen. Es wird vollständig beleuchtet sein. Es wird hell sein. Es wird wahrscheinlich diese Details verschleiern. Aber das liegt in der Natur des Zyklus. Der Mond bewegt sich. Das Licht verändert sich.

Den Mondzyklus verstehen

Warum passiert das? Es ist vereinfachte Orbitalmechanik.

Der Mond braucht etwa 29,5 Tage, um die Erde zu umrunden. Das ist die Länge eines synodischen Monats. Während dieser Zeit durchläuft der Mond acht verschiedene Phasen. Die der Erde zugewandte Seite des Mondes ändert sich nicht. Der Mond ist gezeitengebunden. Immer uns gegenüber. Aber der Winkel der Sonne ändert sich, wenn sich der Mond auf seiner Umlaufbahn bewegt.

Manchmal trifft die Sonne direkt auf die nahe Seite. Das ist der Vollmond. Manchmal trifft es von der Seite. Das ist das Viertel. Manchmal trifft es die andere Seite. Das ist der Neumond.

Hier ist die Aufschlüsselung der acht Phasen. Es ist das Drehbuch, dem der Mond jeden Monat folgt, ohne Ausnahme.

  1. Neumond: Der Mond steht zwischen Erde und Sonne. Die Seite, die wir sehen, ist dunkel. Es ist unsichtbar. Man kann es überhaupt nicht sehen.
  2. Zunehmender Halbmond: Ein dünner Streifen erscheint auf der rechten Seite der Scheibe (in der nördlichen Hemisphäre). Es ist subtil. Schwer zu erkennen.
  3. Erstes Viertel: Der halbe Mond leuchtet rechts. Es sieht aus wie ein perfekter Halbkreis. Der Name ist irreführend. Es ist eigentlich die Mitte der Wachsphase, nicht ein Viertel der Reise durch den Weltraum.
  4. Waxing Gibbous: Das sind jetzt wir. Mehr als die Hälfte ist beleuchtet. Es ist geschwollen. Voll, aber nicht ganz.
  5. Vollmond: Das gesamte Gesicht wird beleuchtet. Es ist vollständig sichtbar. Der hellste Punkt des Zyklus.
  6. Waning Gibbous: Das Licht beginnt zu sterben. Der Schatten schleicht sich von der rechten Seite (Nordhalbkugel) ein. Der Mond beginnt optisch an Volumen zu verlieren.
  7. Drittes Viertel (oder letztes Viertel): Ein weiterer Halbmond. Aber dieses Mal ist die linke Seite beleuchtet. Wenn man die Augen zusammenkneift, sieht es wie ein „D“ aus.
  8. Abnehmender Halbmond: Auf der linken Seite ist nur noch ein dünner Streifen übrig