Es ist Nacht. Der Mond ist noch nicht ganz dunkel, aber er verblasst. Konkret befindet es sich derzeit in einer Phase des Waning Gibbous. Damit sind wir am 19. Tag dieses Zyklus angelangt.
Was Sie tatsächlich sehen
Laut NASA sind etwa 84 % der Oberfläche sichtbar. Sie brauchen keine Ausrüstung, nur um es zu sehen. Mit bloßem Auge können Sie Mares Imbrium und Serenity erkennen. Der Kepler-Krater ist auch dort, wenn Sie wissen, wo Sie suchen müssen.
Lust auf mehr? Schnappen Sie sich ein Fernglas. Der Posidonius-Krater erscheint. Die Alpenberge auf dem Mond sind sichtbar. Das gilt auch für das Grimaldi-Becken.
Ein Teleskop besorgen? Die Aussicht wird überfüllt. Die Landeplätze von Apollo 11 und 11 werden sichtbar. Auch Rima Ariadaeus. Warum machen wir uns so viel Mühe, Gesteine aus dem Weltraum zu sehen? Weil sie von zu Hause aus besser aussehen.
Wann füllt es sich wieder?
Warten Sie bis zum 29. Juli auf den nächsten Vollmond. Bis dahin wird das Licht jeden Abend etwas kleiner.
Warum ändert es seine Form?
Umlaufzeit. Ungefähr 29,5 Tage, um die Erde zu umkreisen. Insgesamt acht Phasen. Der Mond zeigt immer das gleiche Gesicht, aber das Sonnenlicht trifft bei seiner Bewegung in verschiedene Winkel. Die Form ändert sich von einem Splitter zu einem Viertel. Dann wölbt es sich zu einem vollen Kreis, bevor es wieder zusammenschrumpft. Diese Schleife ist der Mondzyklus.
So gehen die Lichter kaputt.
- Neumond: Zwischen uns und der Sonne. Die Seite, die wir sehen, ist schwarz. Wirklich unsichtbar.
- Wachsender Halbmond: Splitter auf der rechten Seite für Zuschauer aus dem Norden.
- Erstes Viertel: Halb beleuchtete rechte Seite. Sieht aus wie ein Halbkreis.
- Waxing Gibbous: Mehr als halb voll. Es wird hell.
- Vollmond: Alles Licht. Ganzes Gesicht sichtbar.
- Waning Gibbous: Die rechte Seite beginnt im Norden zu verblassen.
- Letztes Viertel: Wieder Halbmond. Die linke Seite ist jetzt der helle Teil.
- Abnehmender Halbmond: Dünner Rand auf der linken Seite, bevor die Dunkelheit zurückkehrt.
