Der NASA-Astronaut Victor Glover, der Pilot der bevorstehenden Artemis-II-Mission, übernahm kürzlich während eines Testflugs die manuelle Steuerung des Orion-Raumschiffs und berichtete von positivem Feedback zu seiner Handhabung und verbesserten Systemen im Vergleich zu Simulationen.
Positive Bewertung des Astronauten
Am Mittwoch, nach einem langen Testtag, übernahm Glover die Aufgabe des Computers der Raumsonde und steuerte die Orion-Kapsel manuell. In seinem Bericht an die Missionskontrolle beschrieb er das Fahrzeug als „ziemlich nett und sehr reaktionsschnell“. Glover, ein ehemaliger Testpilot der Marine, stellte außerdem fest, dass das Kamerasystem der Kapsel dem in bodengestützten Simulatoren verwendeten System überlegen sei.
Bedeutung der manuellen Steuerung
Während Orion bei Mondmissionen weitgehend von automatisierten Systemen gesteuert wird, müssen Astronauten darauf vorbereitet sein, in Notfällen die manuelle Steuerung zu übernehmen oder sich auf unerwartete Bedingungen einzustellen. Dieser Test bestätigt, dass die Kapsel auf menschliches Kommando reagiert und vorhersehbar ist. Die Tatsache, dass das reale Fahrzeug die Simulationen übertrifft, legt nahe, dass es sich beim Bodentraining um eine konservative Basislinie handelt, was ein gutes Zeichen für die Missionssicherheit ist.
Implikationen für Artemis II
Die Artemis-II-Mission, die vier Astronauten um den Mond befördern soll, wird auf derselben Orion-Kapsel basieren. Die positive Bewertung von Glover unterstreicht die Bereitschaft des Fahrzeugs für den bemannten Flug. Die Besatzung wird diese Reaktionsfähigkeit benötigen, um bei Bedarf während ihrer risikoreichen Mission Anpassungen in Echtzeit vornehmen zu können.
Die praktische Bewertung des Piloten ist ein entscheidender Schritt, um sicherzustellen, dass die Besatzung der Artemis II sicher auf alle Anomalien reagieren kann, denen sie auf ihrer historischen Mondreise begegnet.















