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Mondmission Artemis 2: Start aufgrund von Problemen mit der Betankung verzögert

Die NASA hat den Start von Artemis 2, der Mission, die vier Astronauten auf eine zehntägige Mondumlaufbahn schicken soll, aufgrund von Komplikationen während einer entscheidenden Generalprobe im Nassen verschoben. Das ursprüngliche Startfenster im Februar – mit möglichen Terminen am 8., 10. und 11. – ist nun vom Tisch, da der frühestmögliche Starttermin auf den 6. bis 9. März oder den 11. März verschoben wurde. Weitere Optionen bestehen im April, der Zeitplan der Mission bleibt jedoch ungewiss.

Die Verschiebung ist auf ein Wasserstoffleck zurückzuführen, das während der zweitägigen Probe entdeckt wurde. Konkret trat das Leck an der Schnittstelle der Versorgungsleitung des Leitmastes auf, einer bekannten Schwachstelle, die auch während der Generalprobe für Artemis 1 Probleme aufwarf. Das Leck löste eine vorzeitige Beendigung des Countdowns bei T-5:15 Minuten aus und zwang die Ingenieure, die Tanks der Rakete sicher zu entleeren. Trotz früherer Fortschritte bei der vollständigen Betankung der SLS-Stufen mit flüssigem Sauerstoff und Wasserstoff erfordert das wiederkehrende Leck weitere Tests und Korrekturen.

Warum das wichtig ist: Die SLS-Rakete ist von zentraler Bedeutung für das Artemis-Programm der NASA, das darauf abzielt, eine langfristige menschliche Präsenz auf dem Mond zu etablieren. Jede Verzögerung beim Testen, insbesondere in diesem späten Stadium, wirft Fragen zu den Kosten und der Durchführbarkeit des Programms auf. Die Abhängigkeit von kryogenen Treibstoffen wie flüssigem Wasserstoff, der zum Auslaufen und Verdampfen neigt, erhöht die Komplexität und das Risiko.

Die NASA bereitet sich derzeit auf eine weitere Generalprobe vor. Der Prozess umfasst das vollständige Befüllen und Entleeren der Tanks der Rakete, um Startbedingungen zu simulieren, Schwachstellen zu identifizieren und sicherzustellen, dass alle Systeme betriebsbereit sind. Dieser Zyklus aus Tests, Fehlerbehebung und erneuten Tests ist bei komplexen Weltraummissionen Standard, aber jede Wiederholung erhöht Zeit und Kosten.

Die Agentur hat eine „Crewout-Crew“ eingesetzt, um die Orion-Kapsel zu sichern und ihre Bereitschaft für Astronauten zu überprüfen. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch weiterhin auf der Lösung des Wasserstofflecks. Die Ingenieure wenden ihre Erkenntnisse aus den Artemis-1-Herausforderungen an, aber das Fortbestehen des Problems deutet darauf hin, dass es sich möglicherweise nicht um eine schnelle Lösung handelt.

Der Countdown-Zeitplan war ursprünglich auf einen simulierten Start um 21 Uhr ausgerichtet. EST wurde auf den frühen Dienstagmorgen (3. Februar) verlängert, um eine mögliche Fehlerbehebung zu ermöglichen, obwohl das Leck letztendlich eine frühere Beendigung erzwang. Die NASA wird während einer Pressekonferenz über die Ergebnisse der Nass-Generalprobe informieren.

Schlussfolgerung: Der Start der Artemis-2-Mission verzögerte sich aufgrund eines wiederkehrenden Wasserstofflecks während eines kritischen Betankungstests. Die NASA arbeitet an einer Lösung des Problems, aber der Rückschlag unterstreicht die Herausforderungen beim Start komplexer kryogener Raketen. Der zukünftige Zeitplan des Programms bleibt ungewiss und hängt vom Erfolg der bevorstehenden Tests ab.

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