Seit heute, dem 28. Dezember 2025, befindet sich der Mond in seiner Wachsing Gibbous-Phase, was bedeutet, dass mehr als die Hälfte seiner Oberfläche beleuchtet ist. Dies stellt für Sterngucker eine hervorragende Gelegenheit dar, Mondmerkmale mit bloßem Auge, einem Fernglas oder sogar einem Teleskop zu beobachten.

Was Sie heute Abend sehen können

Die NASA berichtet, dass heute Nacht etwa 58 % des Mondes beleuchtet sind. Für Gelegenheitsbeobachter sind markante Merkmale wie das Mares Fecunditatis (Fruchtbarkeitsmeer) und Serenitatis (Gelassenheitsmeer) sowie der markante Tycho-Krater ohne Ausrüstung leicht zu erkennen.

Die Verwendung eines Fernglases steigert das Erlebnis und ermöglicht es Ihnen, zusätzliche Details wie den Endymion-Krater, den Archimedes-Krater und die schroffen Apenninen zu erkennen. Fortgeschrittenere Beobachter mit Teleskopen können sogar den Landeplatz von Apollo 11, das Descartes-Hochland und den kleinen, aber faszinierenden Linne-Krater lokalisieren.

Wann ist mit dem nächsten Vollmond zu rechnen?

Der nächste Vollmond ist für den 3. Januar 2026 geplant, nach einem früheren Vollmond am 4. Dezember. Vollmonde sind nicht nur wegen ihres visuellen Spektakels von Bedeutung, sondern auch wegen ihrer kulturellen und historischen Assoziationen, die Folklore, Kalender und sogar einige wissenschaftliche Studien beeinflussen.

Mondphasen verstehen

Der Mond durchläuft einen vollständigen Zyklus – von Neumond zu Neumond – in ungefähr 29,5 Tagen. Dieser Mondzyklus bestimmt die Phasen, die wir beobachten, da sich die Menge des von der Mondoberfläche reflektierten Sonnenlichts relativ zur Erde ändert.

Die acht Hauptphasen sind:

  • Neumond: Der Mond steht zwischen Erde und Sonne, wodurch seine sichtbare Seite dunkel ist.
  • Wachsender Halbmond: Ein Lichtstreifen erscheint auf der rechten Seite (in der nördlichen Hemisphäre).
  • Erstes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist auf der rechten Seite beleuchtet.
  • Wachsing Gibbous: Mehr als die Hälfte ist beleuchtet, aber noch nicht voll.
  • Vollmond: Das gesamte sichtbare Gesicht ist hell erleuchtet.
  • Waning Gibbous: Der Mond beginnt auf der rechten Seite an Licht zu verlieren.
  • Drittes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist auf der linken Seite beleuchtet.
  • Abnehmender Halbmond: Ein dünner Lichtstreifen verbleibt auf der linken Seite, bevor er in die Dunkelheit übergeht.

Diese Phasen sind nicht nur ein visuelles Phänomen; Sie beeinflussen Gezeitenmuster und das Verhalten von Tieren und üben seit Jahrtausenden eine Faszination auf die Menschheit aus.

Die Mondphasen sind eine ständige Erinnerung an den himmlischen Tanz zwischen der Erde und ihrem nächsten Nachbarn. Die Beobachtung dieser Veränderungen stellt eine einfache, aber tiefgreifende Verbindung zur natürlichen Welt her.