Ab Freitag, dem 6. März 2026, befindet sich der Mond in seiner Abnehmenden Gibbous-Phase, was bedeutet, dass er mehr als halb erleuchtet erscheint, aber allmählich zum nächsten Neumond hin schrumpft. Ungefähr 92 % der sichtbaren Oberfläche des Mondes sind derzeit beleuchtet und bieten Himmelsbeobachtern klare Sichtmöglichkeiten.
Was Sie heute Abend sehen können
Auch ohne spezielle Ausrüstung sind mehrere Mondmerkmale mit bloßem Auge sichtbar. Beobachter können das Aristarchus-Plateau, das Mare Tranquillitatis (Meer der Ruhe) und den markanten Tycho-Krater identifizieren. Ferngläser verstärken diese Sicht und offenbaren das Mare Nectaris (Meer des Nektars) und das Mare Frigoris (Meer der Kälte) sowie den großen Clavius-Krater. Für diejenigen mit Teleskopen ist eine detaillierte Erkundung möglich, einschließlich des kleineren Linne-Kraters, des historischen Landeplatzes von Apollo 11 und des schroffen Kaukasus-Gebirges.
Mondphasen verstehen
Das veränderte Erscheinungsbild des Mondes ist auf seine 29,5-tägige Umlaufbahn um die Erde zurückzuführen, bei der sich aus unserer Sicht die Menge des von seiner Oberfläche reflektierten Sonnenlichts ändert. Während der Mond gezeitengebunden ist – was bedeutet, dass wir immer die gleiche Seite sehen – variiert der beleuchtete Teil, wodurch acht verschiedene Phasen entstehen:
- Neumond: Der Mond steht zwischen Erde und Sonne und erscheint daher dunkel.
- Wachsender Halbmond: Ein Lichtstreifen erscheint auf der rechten Seite (in der nördlichen Hemisphäre).
- Erstes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist beleuchtet.
- Wachsing Gibbous: Mehr als die Hälfte ist angezündet und nähert sich der Fülle.
- Vollmond: Die gesamte sichtbare Oberfläche leuchtet hell.
- Waning Gibbous: Der beleuchtete Anteil beginnt abzunehmen.
- Drittes Viertel: Die linke Seite ist halb beleuchtet.
- Abnehmender Halbmond: Ein dünner Splitter bleibt zurück, bevor er wieder verschwindet.
Diese Phasen sind ein grundlegender Aspekt der Astronomie und werden durch das Zusammenspiel von Sonnenlicht, der Erdumlaufbahn und der Eigenbewegung des Mondes angetrieben. Sie beeinflussen nicht nur unsere Sicht auf den Nachthimmel, sondern auch historische Kalender, Gezeiten und sogar kulturelle Mythen.
Nächster Vollmond
Der nächste Vollmond wird für den 1. April in Nordamerika vorhergesagt. Dieser Zyklus geht weiter und bietet regelmäßige Gelegenheiten, das sich verändernde Gesicht des Mondes zu beobachten und die Himmelsmechanik zu schätzen, die unseren Nachthimmel bestimmt.















