Die bevorstehenden Artemis-Missionen werden Astronauten bis zu zehn Tage lang in der Orion-Raumsonde im Weltraum halten. Dieser längere Aufenthalt erfordert eine sorgfältige Planung für das Leben in der Schwerelosigkeit, wobei jeder Zentimeter der engen Kapsel berücksichtigt werden muss. Die Besatzung hat bereits damit begonnen, darüber zu diskutieren, wie der persönliche Freiraum maximiert werden kann, einschließlich der Schlafmöglichkeiten und Trainingsroutinen.
Die Schlafquartiere
Astronauten beanspruchen frühzeitig Schlafplätze, wobei ein Besatzungsmitglied scherzhaft darüber sprach, einen bevorzugten Bereich als „Schrotflinte“ zu bezeichnen. Aufgrund der fehlenden Schwerkraft werden Schlafsäcke an Wänden und Biegungen im Raumschiff-Layout befestigt. Ein Astronaut plant, schwebend in einem Tunnel zu schlafen, warnt jedoch davor, den Kopf wegen der Kohlendioxidansammlung zu platzieren. Dies verdeutlicht die einzigartigen Herausforderungen der räumlichen Orientierung in der Schwerelosigkeit.
Bewegung und Hygiene
Die Orion-Kapsel verfügt über ein Schwungrad-Trainingsgerät, das direkt über dem Toilettenbereich positioniert ist. Dies bedeutet, dass größere Astronauten beim Training möglicherweise ihren Kopf in der Nähe der Andockluke haben. Das Layout betont, dass sich der Weltraum im Orbit aufgrund der Schwerelosigkeit größer anfühlt, sodass die Besatzungsmitglieder in Bereichen arbeiten können, die auf der Erde ungünstig wären.
Anpassung an die Schwerelosigkeit
Die Diskussion unterstreicht eine pragmatische Herangehensweise an das Leben im Weltraum. Die Besatzungsmitglieder planen bereits im Kopf, wie sie jede verfügbare Oberfläche nutzen können, wobei Wände zu funktionalen Arbeitsbereichen werden. Das Gespräch ist offen: Astronauten erkennen die Kuriositäten des Lebens in der Schwerelosigkeit an, wie zum Beispiel, dass man beim Training mit dem Kopf möglicherweise eine Luke blockiert. Dies unterstreicht die Notwendigkeit von Anpassungsfähigkeit und effizienter Raumnutzung bei Langzeitmissionen.
Die Artemis-Astronauten bereiten sich auf eine Realität vor, in der selbst grundlegende Aufgaben wie Schlafen und Sport eine bewusste Planung erfordern. Bei der Mission geht es nicht nur darum, den Mond zu erreichen; Es geht darum zu lernen, in der rauen Umgebung des Weltraums effektiv zu leben und zu arbeiten.














